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Pferde CAMPUS: OPC und Algenöl – das Antioxidans-Team der Zellmembran

Vorschaubild – OPC und Algenöl – das Antioxidans-Team der Zellmembran – Pferde CAMPUS von balance4animals
▶  Jetzt ansehenDer Klick öffnet das Video auf YouTube – vorher werden keine Daten geladen.

Öl im Trog ist erst die halbe Miete. Wer Algenöl füttert, sorgt dafür, dass EPA und DHA beim Pferd in die Zellmembranen gelangen – wo sie die Membran geschmeidig halten. Aber genau diese wertvollen Fettsäuren sind empfindlich. Sie brauchen ein Schutzsystem, damit sie in der Membran nicht oxidieren. Genau hier setzt die Kombi aus Algenöl und Traubenkerngranulat an. In diesem Video schauen wir uns an, wie das Antioxidans-Team der Zellmembran zusammenspielt: Vitamin E, Vitamin C und die Polyphenole aus Traubenkernen. Warum bei manchen Pferden trotz gutem Mineralfutter „nichts anzukommen scheint“, warum die Leber mehr im Alltag beansprucht wird als viele denken, und wie du deinem Pferd konkret helfen kannst – ehrlich, ohne Wundermittel-Versprechen.

Das Wichtigste in Kürze

  • Die Zellmembran ist der Türsteher jeder einzelnen Zelle. Sie entscheidet, wie gut Nährstoffe rein- und Abfallstoffe rausgehen. EPA und DHA halten sie geschmeidig – ihre vielen Doppelbindungen machen sie aber gleichzeitig empfindlich.
  • Vitamin E ist der Feuerlöscher in der Membran – und verbraucht sich beim Löschen. Vitamin C und Polyphenole füllen ihn nach. Kein einzelner Held, sondern ein Team.
  • Pferde stellen ihr Vitamin C selbst her – in der Leber. Bei chronischer Leberbelastung kann die Eigensynthese sinken. Direkt am Pferd nicht belegt, im Säugetiermodell aber plausibel.
  • Mykotoxine im Heu und Vitamin-E-Verluste durch Lagerung sind zwei Belastungen, die im Winterstall oft zusammenkommen. Genau das Team, das die Membran fit hält, hat dann weniger Reserven als gedacht.
  • Die b4a-Kombi für ein 500-kg-Pferd: etwa 7,5 Milliliter Algenöl plus 30 bis 50 Gramm Traubenkerngranulat pro Tag – beides zusammen und zeitgleich in den Trog. Ergänzt eine solide Grundration, ersetzt sie nicht.

Hintergrund

Jede einzelne Zelle im Pferdekörper ist ein kleines Lebewesen für sich. Damit sie gesund arbeitet, muss sie ständig Nährstoffe von außen aufnehmen und ihre eigenen Stoffwechselprodukte wieder loswerden. Beides passiert an der Zellmembran – der aktiven Grenze zwischen Zelle und Umgebung. Damit diese Membran ihren Türsteher-Job sauber macht, muss sie geschmeidig und beweglich bleiben. Genau hier kommen EPA und DHA ins Spiel. Sie werden in die Membran eingebaut und halten sie fluide. Der Haken: Ihre fünf beziehungsweise sechs Doppelbindungen sind Angriffspunkte für freie Radikale. Wenn Lipidperoxidation abläuft, verhärtet die Membran, wird brüchig, arbeitet schlechter. Die Tür klemmt.

Der wichtigste Membran-Schutz ist Vitamin E – das fettlösliche Antioxidans direkt zwischen den Fettsäuren. Aber Vitamin E verbraucht sich beim Löschen: Sobald es ein Radikal abgefangen hat, ist es selbst außer Gefecht. Wer füllt es wieder auf? Klassisch: Vitamin C aus dem wässrigen Milieu rund um die Zelle. Und – im Säugetiermodell gut belegt – Polyphenole aus Pflanzen wie Traubenkernen. Sie können an mehreren Stellen im System mithelfen. Pferde stellen ihr Vitamin C selbst her: in der Leber, aus Glukose. Ein gesundes Pferd kommt damit ohne Zufütterung aus. Wenn die Leber im Alltag jedoch stärker beansprucht ist, kann die Eigensynthese sinken. Direkte Pferdestudien fehlen, im Säugetiermodell ist der Mechanismus dokumentiert. Zwei Alltags-Belastungen kommen im Winterstall oft zusammen: Mykotoxine im Heu (Deoxynivalenol und Zearalenon sind in europäischen Erhebungen in einem sehr hohen Anteil der Heuproben nachweisbar) und deutliche Vitamin-E-Verluste zwischen Schnitt und Winterfütterung. Genau in dieser Situation setzt bei balance4animals die Kombi aus Algenöl und Traubenkerngranulat an: als zusätzliche Verstärkung für das Antioxidans-Team der Zellmembran.

Quellen & wissenschaftlicher Nachweis

Alle Zahlen und Aussagen aus diesem Video sind einzeln belegt. Das vollständige Quellenverzeichnis findest du hier: Quellenverzeichnis zum Video »

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b4a Algenöl
Vegan, aus nachhaltiger Mikroalgen-Kultur. 67 % Omega-3-Fettsäuregehalt mit direkt verfügbarem EPA und DHA. Wenige Milliliter pro Tag reichen – auch bei leichtfuttrigen Pferden problemlos in die Ration integrierbar. Abgefüllt in Airless Bags: das Öl ist auch nach Anbruch vor Sauerstoffeintrag bestens geschützt.
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Traubenkerngranulat
Fein gemahlen aus ökologischem Anbau. Polyphenolreich, mit OPC (oligomeren Proanthocyanidinen) aus Traubenkernen. Unterstützt das antioxidative Netzwerk deines Pferdes – die ideale Kombi zur Algenöl-Fütterung, damit die mehrfach ungesättigten Fettsäuren in der Zellmembran vor Oxidation geschützt sind. Seit Jahren einer der b4a-Bestseller.
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Individuelle Fütterungsberatung
Wenn du zu deinem Pferd eine ganz individuelle Einschätzung möchtest – zu Antioxidansversorgung, Rationsanpassung, Stoffwechsel-Themen – ist unser Beratungspaket der richtige Weg. Gemeinsam mit der ManeMap App wird der Fütterungs- und Gesundheitsverlauf deines Pferdes dauerhaft dokumentiert. Bei mehreren Pferden nur einmal bezahlen.
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Häufige Fragen

Warum reicht Algenöl allein nicht?

EPA und DHA aus Algenöl werden in die Zellmembran eingebaut – das ist gut belegt. Genau ihre fünf beziehungsweise sechs Doppelbindungen machen sie aber empfindlich für freie Radikale. Ohne Antioxidansschutz würden die Fettsäuren in der Membran oxidieren, sie würde verhärten und schlechter arbeiten. Vitamin E aus dem Mineralfutter fungiert als Feuerlöscher in der Membran, verbraucht sich aber beim Löschen. Vitamin C und Polyphenole füllen ihn wieder auf. Genau deshalb macht die Kombi aus Algenöl und Traubenkerngranulat mehr Sinn als das Öl allein.

Was ist OPC überhaupt?

OPC steht für oligomere Proanthocyanidine – eine Gruppe von Polyphenolen, die in Traubenkernen besonders reichlich vorkommt. Ihre Bausteine heißen Catechin und Epicatechin. Genau mit diesen Monomeren hat der Ernährungswissenschaftler Jan Frank 2007 gezeigt, dass Polyphenole das Vitamin-E-Recycling im Säugetierorganismus unterstützen können. Wichtig zur Einordnung: Franks Studien liefen an Ratten, Leberzellen und Menschen, nicht am Pferd – und mit Monomeren, nicht mit oligomeren OPC. Der biochemische Anschluss ist sauber, direkte Pferdestudien zu OPC gibt es aber bisher nicht. Wir machen daraus keine Überversprechen: Der Mechanismus ist plausibel, die klinische Bestätigung am Pferd steht noch aus.

Ist Vitamin C beim Pferd nicht ohnehin selbstversorgt?

Ja – anders als beim Menschen. Pferde stellen ihr Vitamin C in der Leber selbst her, aus Glukose, über das Enzym L-Gulonolacton-Oxidase. Ein gesundes Pferd kommt damit in der Regel ohne Zufütterung aus. Der Punkt, den wir vorsichtig formulieren: Die Vitamin-C-Produktion setzt eine gut arbeitende Leber voraus. Bei chronischer Leberbelastung kann die Eigensynthese sinken. Der Mechanismus ist an Ratte und Maus gut untersucht, beim Pferd fehlt die direkte Studie. Genau deshalb steht Vitamin C nicht als eigenes Supplement in unserer Empfehlung – sondern das Antioxidans-Team insgesamt: die Membran mit EPA/DHA stärken und mit Polyphenolen sekundär absichern.

Wie viel Algenöl und Traubenkerngranulat pro Tag?

Für ein 500-kg-Pferd rechnen wir mit etwa 7,5 Millilitern Algenöl pro Tag – das ist die Menge, die aus der bislang wichtigsten Pferdestudie zu chronischen Atemwegs-Beschwerden (Nogradi et al. 2015) als sinnvoll hervorgeht. Beim Pferd gilt nicht „mehr ist besser“. Rund 1,5 Milliliter pro 100 Kilogramm Körpergewicht täglich. Dazu 30 bis 50 Gramm Traubenkerngranulat – das ist ein b4a-Erfahrungswert, keine Literaturdosis. Beides zusammen und zeitgleich in den Trog. Das ist unser Herzenstipp. Diese Kombi ist keine Reparatur für eine unausgewogene Grundration, aber sie ist ein zusätzlicher Baustein für das Antioxidans-Team der Zellmembran. Sie funktioniert dann am besten, wenn Vitamin E und Selen über das Mineralfutter grundversorgt sind.

Für welche Pferde ist die Kombi besonders sinnvoll?

Besonders sinnvoll wird die Kombi in Situationen, in denen die Zellmembran besonders gefordert ist: in der Winterstall-Zeit mit wenig frischem Grün, bei Senioren, in der Rekonvaleszenz nach Belastung oder Infekt, bei Sportpferden in intensiveren Trainingsphasen. Auch bei Pferden, deren Halterinnen berichten, dass „trotz gutem Mineralfutter nichts anzukommen scheint“ – mattes Fell, längere Regeneration, wiederkehrende kleine Infekte – kann sich der Blick auf das Antioxidans-Team lohnen. Bei deutlichen Symptomen eines Vitamin-E-Mangels wie schleichender Muskelschwäche oder neurologischen Auffälligkeiten ist das jedoch kein Fall für Zufütterung im Blindflug, sondern ein Fall für die Tierärztin und einen Blutwert.

Was ist mit den Mykotoxinen im Heu?

Deoxynivalenol (DON) und Zearalenon (ZEA) sind Mykotoxine aus dem Feld. In europäischen Erhebungen ist DON in 75 bis über 90 Prozent der untersuchten Heuproben nachweisbar, Zearalenon in bis zu 98 Prozent. Meistens weit unter den Grenzwerten für akute Vergiftungen – aber die Leber verstoffwechselt diese Stoffe eben doch, jeden Tag. Und Standard-Leberwerte wie AST oder ALT zeigen das oft erst spät. Für das Pferd heißt das nicht, dass Heu „giftig“ ist. Es heißt, dass die Leber im Alltag mehr beansprucht wird, als viele denken – und dass ein sekundärer Antioxidansschutz aus dem Futter Sinn ergibt.

Warum liegt das b4a-Algenöl in Airless Bags statt in Flaschen?

Die meisten Omega-3-Öle im Markt kommen in Flaschen. Beim ersten Öffnen und bei jedem Ausschenken dringt Sauerstoff ins Öl nach, und genau EPA und DHA sind mit ihren vielen Doppelbindungen die Fettsäuren, die am schnellsten oxidieren. Unser Algenöl kommt deshalb in Airless Bags: der Beutel bleibt nach Anbruch dicht, es kann kein Sauerstoff eindringen. So bleibt das empfindliche Öl bis zum letzten Milliliter stabil. Ein handfester Qualitätsvorteil über die gesamte Anwendungsdauer.

Weitere Videos aus dem Pferde CAMPUS

Weitere Themen – vom Öl-Fehler in moderner Pferdehaltung über Leberkräuter im Fellwechsel bis zur Kolik-Vorbeugung im Sommer – findest du in unserem Pferde-CAMPUS-Blog. Jede Woche kommt ein neues Video dazu.

Verantwortung und Haftungshinweis: Wir bei balance4animals recherchieren und kontrollieren alle Inhalte nach bestem Wissen und Gewissen. Die Aussagen in unseren Videos und begleitenden Dokumenten stützen sich auf peer-reviewte Studien, veterinärmedizinische Fachliteratur und anerkannte Referenzwerke. Trotz größter Sorgfalt können wir Vollständigkeit, Aktualität oder vollständige Fehlerfreiheit nicht garantieren.

Solltest du auf einen Fehler stoßen oder eine Ergänzung für sinnvoll halten, freuen wir uns über deinen Hinweis.

Alle Empfehlungen sind allgemeiner Natur und ersetzen keine individuelle tierärztliche Beurteilung und keine individuelle Fütterungsberatung. Bei deutlichen Symptomen eines Vitamin-E-Mangels wie schleichender Muskelschwäche, verminderter Belastbarkeit oder neurologischen Auffälligkeiten ist umgehend tierärztliche Abklärung einzuholen – eine Zufütterung ersetzt weder Diagnostik noch gezielte Therapie.

Fragen zur Fütterung deines Pferdes beantworten wir gerne persönlich.

balance4animals – artgerechte Ernährung für Ihr Pferd.

Veröffentlicht am 30.08.2026 · Kategorie: Pferde CAMPUS · Tags: Algenöl, OPC, Traubenkerngranulat, Vitamin E, Vitamin C, Antioxidantien, Zellmembran, Pferdefütterung

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Pferde CAMPUS: OPC und Algenöl – das Antioxidans-Team der Zellmembran

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Öl im Trog ist erst die halbe Miete. Wer Algenöl füttert, sorgt dafür, dass EPA und DHA beim Pferd in die Zellmembranen gelangen – wo sie die Membran geschmeidig halten. Aber genau diese wertvollen Fettsäuren sind empfindlich. Sie brauchen ein Schutzsystem, damit sie in der Membran nicht oxidieren. Genau hier setzt die Kombi aus Algenöl und Traubenkerngranulat an. In diesem Video schauen wir uns an, wie das Antioxidans-Team der Zellmembran zusammenspielt: Vitamin E, Vitamin C und die Polyphenole aus Traubenkernen. Warum bei manchen Pferden trotz gutem Mineralfutter „nichts anzukommen scheint“, warum die Leber mehr im Alltag beansprucht wird als viele denken, und wie du deinem Pferd konkret helfen kannst – ehrlich, ohne Wundermittel-Versprechen.

Das Wichtigste in Kürze

  • Die Zellmembran ist der Türsteher jeder einzelnen Zelle. Sie entscheidet, wie gut Nährstoffe rein- und Abfallstoffe rausgehen. EPA und DHA halten sie geschmeidig – ihre vielen Doppelbindungen machen sie aber gleichzeitig empfindlich.
  • Vitamin E ist der Feuerlöscher in der Membran – und verbraucht sich beim Löschen. Vitamin C und Polyphenole füllen ihn nach. Kein einzelner Held, sondern ein Team.
  • Pferde stellen ihr Vitamin C selbst her – in der Leber. Bei chronischer Leberbelastung kann die Eigensynthese sinken. Direkt am Pferd nicht belegt, im Säugetiermodell aber plausibel.
  • Mykotoxine im Heu und Vitamin-E-Verluste durch Lagerung sind zwei Belastungen, die im Winterstall oft zusammenkommen. Genau das Team, das die Membran fit hält, hat dann weniger Reserven als gedacht.
  • Die b4a-Kombi für ein 500-kg-Pferd: etwa 7,5 Milliliter Algenöl plus 30 bis 50 Gramm Traubenkerngranulat pro Tag – beides zusammen und zeitgleich in den Trog. Ergänzt eine solide Grundration, ersetzt sie nicht.

Hintergrund

Jede einzelne Zelle im Pferdekörper ist ein kleines Lebewesen für sich. Damit sie gesund arbeitet, muss sie ständig Nährstoffe von außen aufnehmen und ihre eigenen Stoffwechselprodukte wieder loswerden. Beides passiert an der Zellmembran – der aktiven Grenze zwischen Zelle und Umgebung. Damit diese Membran ihren Türsteher-Job sauber macht, muss sie geschmeidig und beweglich bleiben. Genau hier kommen EPA und DHA ins Spiel. Sie werden in die Membran eingebaut und halten sie fluide. Der Haken: Ihre fünf beziehungsweise sechs Doppelbindungen sind Angriffspunkte für freie Radikale. Wenn Lipidperoxidation abläuft, verhärtet die Membran, wird brüchig, arbeitet schlechter. Die Tür klemmt.

Der wichtigste Membran-Schutz ist Vitamin E – das fettlösliche Antioxidans direkt zwischen den Fettsäuren. Aber Vitamin E verbraucht sich beim Löschen: Sobald es ein Radikal abgefangen hat, ist es selbst außer Gefecht. Wer füllt es wieder auf? Klassisch: Vitamin C aus dem wässrigen Milieu rund um die Zelle. Und – im Säugetiermodell gut belegt – Polyphenole aus Pflanzen wie Traubenkernen. Sie können an mehreren Stellen im System mithelfen. Pferde stellen ihr Vitamin C selbst her: in der Leber, aus Glukose. Ein gesundes Pferd kommt damit ohne Zufütterung aus. Wenn die Leber im Alltag jedoch stärker beansprucht ist, kann die Eigensynthese sinken. Direkte Pferdestudien fehlen, im Säugetiermodell ist der Mechanismus dokumentiert. Zwei Alltags-Belastungen kommen im Winterstall oft zusammen: Mykotoxine im Heu (Deoxynivalenol und Zearalenon sind in europäischen Erhebungen in einem sehr hohen Anteil der Heuproben nachweisbar) und deutliche Vitamin-E-Verluste zwischen Schnitt und Winterfütterung. Genau in dieser Situation setzt bei balance4animals die Kombi aus Algenöl und Traubenkerngranulat an: als zusätzliche Verstärkung für das Antioxidans-Team der Zellmembran.

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EPA und DHA aus Algenöl werden in die Zellmembran eingebaut – das ist gut belegt. Genau ihre fünf beziehungsweise sechs Doppelbindungen machen sie aber empfindlich für freie Radikale. Ohne Antioxidansschutz würden die Fettsäuren in der Membran oxidieren, sie würde verhärten und schlechter arbeiten. Vitamin E aus dem Mineralfutter fungiert als Feuerlöscher in der Membran, verbraucht sich aber beim Löschen. Vitamin C und Polyphenole füllen ihn wieder auf. Genau deshalb macht die Kombi aus Algenöl und Traubenkerngranulat mehr Sinn als das Öl allein.

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OPC steht für oligomere Proanthocyanidine – eine Gruppe von Polyphenolen, die in Traubenkernen besonders reichlich vorkommt. Ihre Bausteine heißen Catechin und Epicatechin. Genau mit diesen Monomeren hat der Ernährungswissenschaftler Jan Frank 2007 gezeigt, dass Polyphenole das Vitamin-E-Recycling im Säugetierorganismus unterstützen können. Wichtig zur Einordnung: Franks Studien liefen an Ratten, Leberzellen und Menschen, nicht am Pferd – und mit Monomeren, nicht mit oligomeren OPC. Der biochemische Anschluss ist sauber, direkte Pferdestudien zu OPC gibt es aber bisher nicht. Wir machen daraus keine Überversprechen: Der Mechanismus ist plausibel, die klinische Bestätigung am Pferd steht noch aus.

Ist Vitamin C beim Pferd nicht ohnehin selbstversorgt?

Ja – anders als beim Menschen. Pferde stellen ihr Vitamin C in der Leber selbst her, aus Glukose, über das Enzym L-Gulonolacton-Oxidase. Ein gesundes Pferd kommt damit in der Regel ohne Zufütterung aus. Der Punkt, den wir vorsichtig formulieren: Die Vitamin-C-Produktion setzt eine gut arbeitende Leber voraus. Bei chronischer Leberbelastung kann die Eigensynthese sinken. Der Mechanismus ist an Ratte und Maus gut untersucht, beim Pferd fehlt die direkte Studie. Genau deshalb steht Vitamin C nicht als eigenes Supplement in unserer Empfehlung – sondern das Antioxidans-Team insgesamt: die Membran mit EPA/DHA stärken und mit Polyphenolen sekundär absichern.

Wie viel Algenöl und Traubenkerngranulat pro Tag?

Für ein 500-kg-Pferd rechnen wir mit etwa 7,5 Millilitern Algenöl pro Tag – das ist die Menge, die aus der bislang wichtigsten Pferdestudie zu chronischen Atemwegs-Beschwerden (Nogradi et al. 2015) als sinnvoll hervorgeht. Beim Pferd gilt nicht „mehr ist besser“. Rund 1,5 Milliliter pro 100 Kilogramm Körpergewicht täglich. Dazu 30 bis 50 Gramm Traubenkerngranulat – das ist ein b4a-Erfahrungswert, keine Literaturdosis. Beides zusammen und zeitgleich in den Trog. Das ist unser Herzenstipp. Diese Kombi ist keine Reparatur für eine unausgewogene Grundration, aber sie ist ein zusätzlicher Baustein für das Antioxidans-Team der Zellmembran. Sie funktioniert dann am besten, wenn Vitamin E und Selen über das Mineralfutter grundversorgt sind.

Für welche Pferde ist die Kombi besonders sinnvoll?

Besonders sinnvoll wird die Kombi in Situationen, in denen die Zellmembran besonders gefordert ist: in der Winterstall-Zeit mit wenig frischem Grün, bei Senioren, in der Rekonvaleszenz nach Belastung oder Infekt, bei Sportpferden in intensiveren Trainingsphasen. Auch bei Pferden, deren Halterinnen berichten, dass „trotz gutem Mineralfutter nichts anzukommen scheint“ – mattes Fell, längere Regeneration, wiederkehrende kleine Infekte – kann sich der Blick auf das Antioxidans-Team lohnen. Bei deutlichen Symptomen eines Vitamin-E-Mangels wie schleichender Muskelschwäche oder neurologischen Auffälligkeiten ist das jedoch kein Fall für Zufütterung im Blindflug, sondern ein Fall für die Tierärztin und einen Blutwert.

Was ist mit den Mykotoxinen im Heu?

Deoxynivalenol (DON) und Zearalenon (ZEA) sind Mykotoxine aus dem Feld. In europäischen Erhebungen ist DON in 75 bis über 90 Prozent der untersuchten Heuproben nachweisbar, Zearalenon in bis zu 98 Prozent. Meistens weit unter den Grenzwerten für akute Vergiftungen – aber die Leber verstoffwechselt diese Stoffe eben doch, jeden Tag. Und Standard-Leberwerte wie AST oder ALT zeigen das oft erst spät. Für das Pferd heißt das nicht, dass Heu „giftig“ ist. Es heißt, dass die Leber im Alltag mehr beansprucht wird, als viele denken – und dass ein sekundärer Antioxidansschutz aus dem Futter Sinn ergibt.

Warum liegt das b4a-Algenöl in Airless Bags statt in Flaschen?

Die meisten Omega-3-Öle im Markt kommen in Flaschen. Beim ersten Öffnen und bei jedem Ausschenken dringt Sauerstoff ins Öl nach, und genau EPA und DHA sind mit ihren vielen Doppelbindungen die Fettsäuren, die am schnellsten oxidieren. Unser Algenöl kommt deshalb in Airless Bags: der Beutel bleibt nach Anbruch dicht, es kann kein Sauerstoff eindringen. So bleibt das empfindliche Öl bis zum letzten Milliliter stabil. Ein handfester Qualitätsvorteil über die gesamte Anwendungsdauer.

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Veröffentlicht am 30.08.2026 · Kategorie: Pferde CAMPUS · Tags: Algenöl, OPC, Traubenkerngranulat, Vitamin E, Vitamin C, Antioxidantien, Zellmembran, Pferdefütterung

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