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Pferde CAMPUS: Die Grundbedürfnisse des Pferdes
Teil 2: Bewegung, Kraftfutter

Vorschaubild – Bewegung und Kraftfutter beim Pferd – Pferde CAMPUS von balance4animals
▶  Jetzt ansehenDer Klick öffnet das Video auf YouTube – vorher werden keine Daten geladen.

Pferde sind Bewegungstiere. Ihr gesamter Organismus – und ganz besonders ihr Verdauungssystem – ist auf regelmäßige Aktivität eingestellt. Gleichzeitig bringt die moderne Pferdehaltung oft energiereiches Kraftfutter ins Spiel, das bei falscher Dosierung zum Problem werden kann. In diesem Video aus dem Pferde CAMPUS schauen wir uns zwei oft unterschätzte Grundbedürfnisse genauer an: Bewegung und der richtige Umgang mit Kraftfutter. Du erfährst, warum eigengewählte Bewegung im Alltag für eine stabile Verdauung so wichtig ist, was bei zu viel Stärke im Dickdarm passiert – und wie die 1-g-Stärkeregel dabei hilft, stärkereiche Mahlzeiten sinnvoll zu begrenzen.

Das Wichtigste in Kürze

  • Bewegung fördert die Darmmotilität – Pferde auf der Weide zeigen eine aktivere Darmtätigkeit als Pferde in reiner Boxenhaltung.
  • Der Pferdemagen ist klein – mit etwa 8–10 Litern Fassungsvermögen ist er nicht für große, energiereiche Mahlzeiten gemacht.
  • Die 1-g-Stärkeregel ist eine bewährte Orientierung: maximal 1 g Stärke pro kg Körpergewicht pro Mahlzeit.
  • Zu viel Stärke im Dickdarm kann das Mikrobiom aus dem Gleichgewicht bringen und zu Verdauungsproblemen führen.
  • Routine und Bewegung unterstützen eine stabile Verdauung – plötzliche Veränderungen von Fütterung und Haltung werden mit einem erhöhten Kolikrisiko in Verbindung gebracht.

Hintergrund

Der Darm des Pferdes arbeitet nicht isoliert. Studien zeigen, dass Pferde auf der Weide – mit der Möglichkeit zu eigengewählter, moderater Bewegung – eine aktivere Dickdarmmotilität aufweisen als Pferde in reiner Stallhaltung. Dieser Zusammenhang zwischen Haltungsform und Darmtätigkeit ist gut dokumentiert. Wichtig dabei: Es geht nicht um sportliche Belastung. Intensives Training führt sogar zu einer vorübergehenden Umverteilung der Durchblutung weg von den Verdauungsorganen. Für die Verdauung günstig sind Haltungsbedingungen, die regelmäßige, eigengewählte Bewegung über den Tag ermöglichen – etwa beim Grasen und Umherwandern.

Plötzliche Veränderungen von Fütterung, Haltung und Management werden mit einem erhöhten Kolikrisiko in Verbindung gebracht. Die Konstanz im Alltag ist also mindestens so wichtig wie die Bewegung selbst. Der Pferdemagen fasst bei einem erwachsenen Tier etwa 8–10 Liter – im Verhältnis zur Körpergröße erstaunlich wenig. Evolutionär macht das Sinn: Ein Tier, das den ganzen Tag kleine Mengen frisst, braucht keinen großen Speichermagen. Der Magen gibt das Futter relativ schnell an den Dünndarm weiter. Das funktioniert gut bei kleinen, häufigen Mahlzeiten – aber nicht bei großen, energiereichen Portionen auf einmal.

Stärke wird beim Pferd vor allem im Dünndarm verdaut. Die Kapazität dafür ist jedoch begrenzt. Wenn mehr Stärke ankommt, als der Dünndarm verarbeiten kann, gelangt der Rest in den Dickdarm – und dort kann es problematisch werden. Als konservative Orientierung gilt: maximal 1 g Stärke pro kg Körpergewicht pro Mahlzeit. Bei einem 500-kg-Pferd sind das etwa 500 g reine Stärke. Da Hafer ungefähr 40 % Stärke enthält, entspricht das etwa 1,2 kg Hafer pro Mahlzeit. Bei stärkereicheren Getreidesorten wie Mais oder Gerste ist die maximale Futtermenge entsprechend geringer. Der Dickdarm des Pferdes ist ein hochspezialisiertes Gärungsorgan für Fasern. Dort lebt ein komplexes Mikrobiom aus Bakterien, die Pflanzenfasern verwerten und dabei kurzkettige Fettsäuren produzieren – eine wichtige Energiequelle für das Pferd. Wenn unverdaute Stärke in den Dickdarm gelangt, wird sie dort von stärkeverwertenden Bakterien rasch fermentiert. Dabei entsteht vermehrt Milchsäure, der pH-Wert sinkt, und das Milieu wird für die faserverdauenden Bakterien ungünstig. Bei ausgeprägter Kohlenhydratüberladung können tiefgreifende Veränderungen des Darmmilieus entstehen. In experimentellen Modellen wurden dabei auch erhöhte Endotoxinwerte im Blut nachgewiesen. Solche Prozesse können systemische Entzündungsreaktionen begleiten und spielen bei der Entstehung fütterungsbedingter Hufrehe eine Rolle.

Die 6 Kernaussagen für den Stallalltag

  1. Raufutter-Basis: Als allgemeine Mindestorientierung werden etwa 1,5–2 % des Körpergewichts als Raufutter-Trockenmasse pro Tag empfohlen.
  2. Kauen schützt den Magen: Lange Kauzeiten durch Heu fördern die Speichelproduktion, die wiederum die Magensäure puffert.
  3. Wasser nach Bedarf: Freier Zugang zu frischem Wasser ist entscheidend. Als grobe Orientierung werden etwa 3–4 Liter je kg aufgenommener Heu-Trockenmasse genannt; der tatsächliche Bedarf variiert.
  4. Mineralversorgung prüfen: Salz ist für jedes Pferd notwendig, ein gutes Mineralfutter je nach Gesamtration sinnvoll.
  5. Stärkelimit beachten: Die 1-g-Regel bietet eine praktische Orientierung für die Kraftfuttergabe.
  6. Routine und Bewegung: Das Verdauungssystem profitiert von Konstanz und regelmäßiger, eigengewählter Bewegung.

Quellen & wissenschaftlicher Nachweis

Alle Zahlen und Aussagen aus diesem Video sind einzeln belegt. Das vollständige Quellenverzeichnis findest du hier: Quellenverzeichnis zum Video »

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Häufige Fragen

Wie viel Kraftfutter darf mein Pferd pro Mahlzeit bekommen?

Als Orientierung gilt: maximal 1 g Stärke pro kg Körpergewicht pro Mahlzeit. Bei einem 500-kg-Pferd und Hafer (ca. 40 % Stärke) sind das etwa 1,2 kg pro Mahlzeit. Bei stärkereicheren Getreidesorten entsprechend weniger. Diese Empfehlung bietet einen konservativen Orientierungsrahmen für die tägliche Fütterung.

Warum ist Bewegung für die Verdauung wichtig?

Pferde auf der Weide zeigen eine aktivere Darmmotilität als Pferde in reiner Boxenhaltung. Haltungsbedingungen, die regelmäßige, eigengewählte Bewegung ermöglichen – das ruhige Umherwandern und Grasen – sind für die Verdauung günstig. Plötzliche Veränderungen von Fütterung, Haltung und Management werden zudem mit einem erhöhten Kolikrisiko in Verbindung gebracht.

Was passiert, wenn ich zu viel Kraftfutter auf einmal füttere?

Überschüssige Stärke, die nicht im Dünndarm verdaut werden kann, gelangt in den Dickdarm. Dort wird sie rasch fermentiert, wobei Milchsäure entsteht. Das saure Milieu ist ungünstig für die faserverdauenden Bakterien – es kann zu einer Dysbiose kommen. In schweren Fällen können Verdauungsprobleme bis hin zu Kolik oder Hufrehe die Folge sein.

Wie groß ist der Magen eines Pferdes?

Der Magen eines erwachsenen Pferdes fasst etwa 8–10 Liter – im Verhältnis zur Körpergröße erstaunlich wenig. Er ist auf kleine, häufige Mahlzeiten ausgelegt, nicht auf große Portionen energiereichen Futters auf einmal.

Gilt die 1-g-Regel für alle Pferde?

Die 1-g-Stärkeregel ist eine konservative Empfehlung, die für die meisten Pferde einen praktischen Orientierungsrahmen bietet. Sie ist keine absolute physiologische Grenze – individuelle Faktoren wie Arbeitslast, Gesundheitszustand und Fütterungshistorie spielen ebenfalls eine Rolle. Im Zweifelsfall lieber etwas darunter bleiben und auf mehrere kleine Mahlzeiten verteilen.

Wie wichtig ist Routine bei der Fütterung?

Sehr wichtig. Das Verdauungssystem des Pferdes ist auf Konstanz ausgelegt. Plötzliche Futterumstellungen, Wechsel in der Haltungsform oder Änderungen im Bewegungsangebot werden mit einem erhöhten Kolikrisiko in Verbindung gebracht. Neue Futtermittel sollten langsam über mehrere Tage eingeschlichen werden.

Weitere Videos aus dem Pferde CAMPUS

Weitere Themen – vom Dickdarm und Mikrobiom über Elektrolyte bei Hitze bis zur Kolik-Vorbeugung im Sommer – findest du in unserem Pferde-CAMPUS-Blog. Jede Woche kommt ein neues Video dazu.

Verantwortung und Haftungshinweis: Wir bei balance4animals recherchieren und kontrollieren alle Inhalte nach bestem Wissen und Gewissen. Die Aussagen in unseren Videos und begleitenden Dokumenten stützen sich auf peer-reviewte Studien, veterinärmedizinische Fachliteratur und anerkannte Referenzwerke. Trotz größter Sorgfalt können wir Vollständigkeit, Aktualität oder vollständige Fehlerfreiheit nicht garantieren.

Solltest du auf einen Fehler stoßen oder eine Ergänzung für sinnvoll halten, freuen wir uns über deinen Hinweis.

Alle Empfehlungen sind allgemeiner Natur und ersetzen keine individuelle tierärztliche Beurteilung und keine individuelle Fütterungsberatung. Bei akuten Verdauungsproblemen, Kolikverdacht oder Anzeichen von Hufrehe wende dich bitte umgehend an deine Tierärztin oder deinen Tierarzt.

Die genannten Orientierungswerte (z. B. 1-g-Stärkeregel, 1,5–2 % Raufutter) sind praxisbewährte Empfehlungen, die für die meisten Pferde einen konservativen Orientierungsrahmen bieten. Individuelle Faktoren wie Arbeitslast, Stoffwechselstatus oder Vorerkrankungen können andere Anforderungen stellen.

Fragen zur Fütterung deines Pferdes beantworten wir gerne persönlich.

balance4animals – artgerechte Ernährung für Ihr Pferd.

Veröffentlicht am 01.10.2026 · Kategorie: Pferde CAMPUS · Tags: Grundbedürfnisse, Bewegung, Kraftfutter, Stärkeregel, Darmmotilität, Kolik, Pferdefütterung

Pferde CAMPUS: Die Grundbedürfnisse des Pferdes Teil 2: Bewegung, Kraftfutter ▶  Jetzt ansehen Der Klick öffnet das Video auf YouTube – vorher werden keine Daten geladen.... mehr erfahren »
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Teil 2: Bewegung, Kraftfutter

Vorschaubild – Bewegung und Kraftfutter beim Pferd – Pferde CAMPUS von balance4animals
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Pferde sind Bewegungstiere. Ihr gesamter Organismus – und ganz besonders ihr Verdauungssystem – ist auf regelmäßige Aktivität eingestellt. Gleichzeitig bringt die moderne Pferdehaltung oft energiereiches Kraftfutter ins Spiel, das bei falscher Dosierung zum Problem werden kann. In diesem Video aus dem Pferde CAMPUS schauen wir uns zwei oft unterschätzte Grundbedürfnisse genauer an: Bewegung und der richtige Umgang mit Kraftfutter. Du erfährst, warum eigengewählte Bewegung im Alltag für eine stabile Verdauung so wichtig ist, was bei zu viel Stärke im Dickdarm passiert – und wie die 1-g-Stärkeregel dabei hilft, stärkereiche Mahlzeiten sinnvoll zu begrenzen.

Das Wichtigste in Kürze

  • Bewegung fördert die Darmmotilität – Pferde auf der Weide zeigen eine aktivere Darmtätigkeit als Pferde in reiner Boxenhaltung.
  • Der Pferdemagen ist klein – mit etwa 8–10 Litern Fassungsvermögen ist er nicht für große, energiereiche Mahlzeiten gemacht.
  • Die 1-g-Stärkeregel ist eine bewährte Orientierung: maximal 1 g Stärke pro kg Körpergewicht pro Mahlzeit.
  • Zu viel Stärke im Dickdarm kann das Mikrobiom aus dem Gleichgewicht bringen und zu Verdauungsproblemen führen.
  • Routine und Bewegung unterstützen eine stabile Verdauung – plötzliche Veränderungen von Fütterung und Haltung werden mit einem erhöhten Kolikrisiko in Verbindung gebracht.

Hintergrund

Der Darm des Pferdes arbeitet nicht isoliert. Studien zeigen, dass Pferde auf der Weide – mit der Möglichkeit zu eigengewählter, moderater Bewegung – eine aktivere Dickdarmmotilität aufweisen als Pferde in reiner Stallhaltung. Dieser Zusammenhang zwischen Haltungsform und Darmtätigkeit ist gut dokumentiert. Wichtig dabei: Es geht nicht um sportliche Belastung. Intensives Training führt sogar zu einer vorübergehenden Umverteilung der Durchblutung weg von den Verdauungsorganen. Für die Verdauung günstig sind Haltungsbedingungen, die regelmäßige, eigengewählte Bewegung über den Tag ermöglichen – etwa beim Grasen und Umherwandern.

Plötzliche Veränderungen von Fütterung, Haltung und Management werden mit einem erhöhten Kolikrisiko in Verbindung gebracht. Die Konstanz im Alltag ist also mindestens so wichtig wie die Bewegung selbst. Der Pferdemagen fasst bei einem erwachsenen Tier etwa 8–10 Liter – im Verhältnis zur Körpergröße erstaunlich wenig. Evolutionär macht das Sinn: Ein Tier, das den ganzen Tag kleine Mengen frisst, braucht keinen großen Speichermagen. Der Magen gibt das Futter relativ schnell an den Dünndarm weiter. Das funktioniert gut bei kleinen, häufigen Mahlzeiten – aber nicht bei großen, energiereichen Portionen auf einmal.

Stärke wird beim Pferd vor allem im Dünndarm verdaut. Die Kapazität dafür ist jedoch begrenzt. Wenn mehr Stärke ankommt, als der Dünndarm verarbeiten kann, gelangt der Rest in den Dickdarm – und dort kann es problematisch werden. Als konservative Orientierung gilt: maximal 1 g Stärke pro kg Körpergewicht pro Mahlzeit. Bei einem 500-kg-Pferd sind das etwa 500 g reine Stärke. Da Hafer ungefähr 40 % Stärke enthält, entspricht das etwa 1,2 kg Hafer pro Mahlzeit. Bei stärkereicheren Getreidesorten wie Mais oder Gerste ist die maximale Futtermenge entsprechend geringer. Der Dickdarm des Pferdes ist ein hochspezialisiertes Gärungsorgan für Fasern. Dort lebt ein komplexes Mikrobiom aus Bakterien, die Pflanzenfasern verwerten und dabei kurzkettige Fettsäuren produzieren – eine wichtige Energiequelle für das Pferd. Wenn unverdaute Stärke in den Dickdarm gelangt, wird sie dort von stärkeverwertenden Bakterien rasch fermentiert. Dabei entsteht vermehrt Milchsäure, der pH-Wert sinkt, und das Milieu wird für die faserverdauenden Bakterien ungünstig. Bei ausgeprägter Kohlenhydratüberladung können tiefgreifende Veränderungen des Darmmilieus entstehen. In experimentellen Modellen wurden dabei auch erhöhte Endotoxinwerte im Blut nachgewiesen. Solche Prozesse können systemische Entzündungsreaktionen begleiten und spielen bei der Entstehung fütterungsbedingter Hufrehe eine Rolle.

Die 6 Kernaussagen für den Stallalltag

  1. Raufutter-Basis: Als allgemeine Mindestorientierung werden etwa 1,5–2 % des Körpergewichts als Raufutter-Trockenmasse pro Tag empfohlen.
  2. Kauen schützt den Magen: Lange Kauzeiten durch Heu fördern die Speichelproduktion, die wiederum die Magensäure puffert.
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Wie viel Kraftfutter darf mein Pferd pro Mahlzeit bekommen?

Als Orientierung gilt: maximal 1 g Stärke pro kg Körpergewicht pro Mahlzeit. Bei einem 500-kg-Pferd und Hafer (ca. 40 % Stärke) sind das etwa 1,2 kg pro Mahlzeit. Bei stärkereicheren Getreidesorten entsprechend weniger. Diese Empfehlung bietet einen konservativen Orientierungsrahmen für die tägliche Fütterung.

Warum ist Bewegung für die Verdauung wichtig?

Pferde auf der Weide zeigen eine aktivere Darmmotilität als Pferde in reiner Boxenhaltung. Haltungsbedingungen, die regelmäßige, eigengewählte Bewegung ermöglichen – das ruhige Umherwandern und Grasen – sind für die Verdauung günstig. Plötzliche Veränderungen von Fütterung, Haltung und Management werden zudem mit einem erhöhten Kolikrisiko in Verbindung gebracht.

Was passiert, wenn ich zu viel Kraftfutter auf einmal füttere?

Überschüssige Stärke, die nicht im Dünndarm verdaut werden kann, gelangt in den Dickdarm. Dort wird sie rasch fermentiert, wobei Milchsäure entsteht. Das saure Milieu ist ungünstig für die faserverdauenden Bakterien – es kann zu einer Dysbiose kommen. In schweren Fällen können Verdauungsprobleme bis hin zu Kolik oder Hufrehe die Folge sein.

Wie groß ist der Magen eines Pferdes?

Der Magen eines erwachsenen Pferdes fasst etwa 8–10 Liter – im Verhältnis zur Körpergröße erstaunlich wenig. Er ist auf kleine, häufige Mahlzeiten ausgelegt, nicht auf große Portionen energiereichen Futters auf einmal.

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Wie wichtig ist Routine bei der Fütterung?

Sehr wichtig. Das Verdauungssystem des Pferdes ist auf Konstanz ausgelegt. Plötzliche Futterumstellungen, Wechsel in der Haltungsform oder Änderungen im Bewegungsangebot werden mit einem erhöhten Kolikrisiko in Verbindung gebracht. Neue Futtermittel sollten langsam über mehrere Tage eingeschlichen werden.

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Veröffentlicht am 01.10.2026 · Kategorie: Pferde CAMPUS · Tags: Grundbedürfnisse, Bewegung, Kraftfutter, Stärkeregel, Darmmotilität, Kolik, Pferdefütterung

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